Suche
        | עברית | Français | English
Samstag, Apr 25, 2015

Im Blickpunkt

Die saudische Intervention in Yemen
Dr. Jacques Neriah   19/04/2015

Die saudische Intervention in Yemen Die Saudis sind verärgert darüber, dass die Obama-Administration den Iran umwirbt – das gleiche Land, dass ihre Feinde im Libanon, in Syrien, Bahrain, Jemen und Irak unterstützt und nunmehr bereits vier arabische Hauptstädte (Beirut, Damaskus, Baghdad und Sana'a) kontrolliert. Saudi Arabien hat entschieden, dass es an der Zeit sei, eine klare Linie zwischen den beiden Lagern zu ziehen, die um die Hegemonie in Nahost ringen (die Iran-geführte Achse gegen das moderate arabische Lager, geführt von Ägypten und Saudi Arabien), und von den Vereinigten Staaten zu verlangen, dass sie Position beziehen. Die islamistischen Gruppen, die verschiedene Regime als Terrorgruppen einstufen, sind zum Hauptziel dieser gemäßigten Staaten geworden. Dahinter verbirgt sich das Kernkonzept des pan-arabischen Militärbündnisses, das als Interventionstruppe gebildet werden soll, um angegriffene geratene arabische Regime zu unterstützen. Die Ägypter verweisen bereits auf Libyen als nächstes Ziel für eine arabische Militärintervention, während sich der Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas eine für den Gaza-Streifen wünscht - diese würde sich dann gegen die Hamas richten.
Artikel ansehen >>

Pressespiegel

Raketen auf Israel

Lord Weidenfeld/DieWelt. Die ersten Anzeichen einer kommenden Krise sind die vielen neuen Grenzübergriffe und aggressiven Manöver der Hisbollah und Einheiten des IS auf den Golanhöhen, nahe der israelischen Grenze. Aber auch auf der zum "wilden Osten" gewordenen Sinai-Halbinsel schlagen sich die ägyptischen Truppen, die den Frieden mit Israel erhalten wollen, mit terroristischen Elementen. Die Hamas, die weiterhin gegen Israels Existenz hetzt, besitzt darüber hinaus zahllose Raketen, deren Reichweite und Effizienz stetig wächst.
Artikel ansehen >>

Saudi-Arabien setzt Luftangriffe im Jemen fort

Handelszeitung. Eigentlich hatte das Königreich die erste Phase der Intervention im Jemen für beendet erklärt. Dennoch bombardierte Saudi-Arabien weiter Stellungen der Huthi-Rebellen.
Artikel ansehen >>

Jemen lehnt iranischen Friedensplan ab

DW. Am Samstag hat der Iran bei den Vereinten Nationen einen Vier-Punkte-Plan zur Lösung des Jemen-Konflikts eingebracht. Die Regierung in Aden sagt Nein zu dem Vorstoß. Dafür bietet sich nun China als Vermittler an. "Wir weisen die iranische Initiative zurück", sagte der jemenitische Regierungssprecher Rajeh Badi der Nachrichtenagentur Reuters. Es handele sich bei dem Friedensplan nur um ein "politisches Manöver". Der Iran hatte bei den Vereinten Nationen einen Plan vorgelegt, der eine sofortige Feuerpause und ein Ende aller militärischen Angriffe im Jemen vorsieht. Zudem beinhaltet er den Zugang zu humanitärer Hilfe und die Rückkehr zu einem Dialog mit dem Ziel einer Regierung der nationalen Einheit.
Artikel ansehen >>

Antisemitismusvorwurf: Umstrittenes deutsches NGO-Engagement in Israel

Thomas Klatt/DF.Von verschiedenen Seiten gibt es immer wieder Kritik, dass besonders deutsche Hilfswerke Organisationen in Israel unterstützen würden, die sich an israelfeindlichen Aktivitäten beteiligen. Der Vorwurf: Hilfswerke wie "Brot für die Welt" torpedierten mit dieser Finanzierung den israelisch-palästinensischen Dialog.
Artikel ansehen >>

16 EU-Länder fordern Kennzeichnung von israelischen Siedlerprodukten

WeltOnline. Mehr als die Hälfte der EU-Staaten hat die Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten verlangt. In einem Brief forderten 16 Länder die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf, in der Frage innerhalb der EU-Kommission "die Führung zu übernehmen", wie Diplomaten am Donnerstag in Brüssel mitteilten. Sie bestätigten damit einen Bericht der israelischen Zeitung "Haaretz", die einen entsprechenden Brief an Mogherini veröffentlichte. Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern.
Artikel ansehen >>

Israels Kritik an Umgang mit dem Iran: Netanyahu sieht Parallele zu NS-Zeit

DieTagesschau. Wieder warnt Israel vor dem Iran: Ministerpräsident Netanyahu hat den internationalen Umgang mit dem Iran mit jenem mit Deutschland zur NS-Zeit verglichen. Zudem kritisierte er erneut eine mögliche Aufhebung der Iran-Sanktionen.
Artikel ansehen >>


Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



Newsletter abonnieren
Ihre Email-Adresse


Israels Sicherheitsbedürfnisse

Karte
Multimedia
Links


JCPA, Beit Milken, 13 Tel Hai St., Jerusalem 92107, Israel, Tel: 972-2-5619281 Fax: 972-2-5619112, jcpa@netvision.net.il
Copyright © 2008 JCPA. All Rights Reserved. Created by Media Line Ltd.