Suche
        | עברית | Français | English

Lehren aus Israels Umgang mit dem Terrorismus


Israel hat Strategien entwickelt, seine nationale Widerstandsfähigkeit zu maximieren und die öffentliche Moral auch angesichts unablässigen Terrors aufrechtzuerhalten. Israel hat sich dazu ebenso den höchstmöglichen moralischen Standards verpflichtet im Kampf gegen den Terrorismus, so dass Bürger- und Menschenrechte ebenso geschützt werden wie die Privatsphäre, während zukünftige Angriffe gleichzeitig abgeschreckt und verhindert werden.

Die neue Studie des Jerusalem Centers for Public Affairs legt dar, was Israel seit seiner Gründung im Kampf gegen den Terrorismus geleistet hat.

Zur Studie

Montag, Jul 16, 2018

Im Blickpunkt

Das iranische WM-Team und die Sanktionen
Editor   22/06/2018

Das iranische WM-Team und die Sanktionen Im vergangenen Jahr war der Iran eines der ersten Teams, dass sich für die WM in Russland qualifizieren konnte. Die Freude darüber wurde jedoch schnell getrübt, da der Vorbereitung des Teams eine ganze Reihe von Problemen gegenüberstand. Der chaotische Wechselkurs des iranischen Rial gegenüber dem Dollar setzte bereits Monate vor dem Ausstieg der Amerikaner aus dem Atomabkommen ein. Der drastische Wertverlust hat die Gehaltszahlungen des Iran an Carlos Queiroz und andere ausländische Fußballtrainer im Land äußerst negativ beeinflusst. Die iranischen Medien berichteten ausgiebig darüber. Durch die Rückkehr der amerikanischen Sanktionen haben sich viele internationale Mannschaften Freundschaftsspielen gegen das Land verweigert, auch wenn die Absagen nicht immer derart begründet wurden. In den iranischen Medien war die Klage laut, dass die Mannschaft im Rahmen der WM in Russland stiefmütterlich oder gar wie "Waisen" behandelt werde. Nicht nur hätten bekannte Teams aus der ganzen Welt sich Freundschaftsspielen verweigert, sondern sogar innerhalb der letzten drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft hätten Griechen und Kosovaren ihre Spiele abgesagt.
Artikel ansehen >>

Pressespiegel

Putin soll's richten

Christian Böhme und Thomas Böhme/Der Tagesspiegel. Auf dem Schachbrett der internationalen Diplomatie im Nahen Osten deuten sich Züge an, die dem Konflikt in Syrien eine neue Richtung geben könnten. Die USA und Israel wollen Russland, den stärksten Verbündeten des syrischen Diktators Baschar al Assad, für einen Deal gewinnen. Moskau soll die Vertreibung iranischer Truppen aus Syrien garantieren – und mit politischen Zugeständnissen belohnt werden. Das Thema könnte beim Treffen der Präsidenten der USA und Russlands, Donald Trump und Wladimir Putin, am Montag in Helsinki zur Sprache kommen. Allerdings bestehen erhebliche Zweifel daran, ob Putin wirklich in der Lage wäre, die Iraner in Syrien zurückzudrängen. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund neuer militärischer Eskalationen statt. Israel griff am Donnerstag als Reaktion auf einen syrischen Drohneneinsatz mehrere Stellungen der syrischen Armee an.
Artikel ansehen >>

Golanhöhen: Der Kampf ums Niemandsland

Dominik Peters/SPON. Die Offensive von Baschar al-Assad im Süden Syriens war brutal - und er war schnell. Der Diktator von Damaskus hat mit der Unterstützung Russlands in den vergangenen drei Wochen weite Teile der Provinz Daraa zurückerobert. Seine Truppen stehen - nach heftigen Bombardements, die zeitweise etwa 320.000 Menschen in die Flucht getrieben hatten - an der Grenze zu Jordanien, und einige Rebellengruppen haben kapituliert. Doch nun folgt der schwierige Teil: die Golanhöhen.
Artikel ansehen >>

Israels muslimischer Vorposten

Christian Weisflog/NZZ. Die ungewöhnliche Entente zwischen Israel und Aserbaidschan besteht bereits seit einem Vierteljahrhundert. Doch erst jetzt scheut sich Baku nicht mehr, sich offen zu ihr zu bekennen. Als die USA am 14. Mai ihre Botschaft in Jerusalem eröffneten, der israelische Staat seinen 70. Geburtstag feierte und Scharfschützen an der Grenze zum Gazastreifen sechzig Palästinenser erschossen, trafen sich hohe israelische und aserbaidschanische Regierungsvertreter in der Heiligen Stadt zur Sitzung eines gemeinsamen Wirtschaftskomitees. Anstoss für diese ungleiche Liaison war der Zerfall der Sowjetunion. Mit dem Kontrollverlust der Moskauer Zentralmacht nahmen im Vielvölkerstaat überall nationalistische Unabhängigkeitsbewegungen Überhand, die besonders im Südkaukasus zu blutigen Territorialkonflikten führten. Bereits 1988 forderte Aserbaidschans armenische Minderheit in der Enklave Nagorni Karabach eine Vereinigung mit Armenien. Der Zwist weitete sich zu einem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan aus. Während das christlich-orthodoxe Russland reflexartig Armenien unterstützte, war zu erwarten, dass die Aseri auf die Waffenhilfe ihrer schiitischen Brüder aus Teheran zählen können. Doch dies geschah nicht – im Gegenteil.
Artikel ansehen >>

Diplomatenfestnahme in Bayern: Iran bestellt deutschen Gesandten ein

SPON. Irans Außenministerium hat den französischen und den belgischen Botschafter sowie den deutschen Geschäftsträger einbestellt. Grund ist die Festnahme eines iranischen Diplomaten in Deutschland. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Artikel ansehen >>

Iran kann sich weiterhin eine Zukunft des Atom-Deals vorstellen. Das Land stellt aber eine wichtige Bedingung.

FAZ. Iran will nach den Worten von Präsident Hassan Ruhani nur dann am Atomabkommen festhalten, wenn das Land wirtschaftlich davon profitiert. „Wenn die anderen Unterzeichner außer den Vereinigten Staaten die Interessen Irans sicherstellen können, will Iran weitermachen, auch ohne die Vereinigten Staaten“, machte Ruhani am Mittwoch in Wien nach einem Gespräch mit Österreichs Staatschef Alexander Van der Bellen deutlich.
Artikel ansehen >>

Israel verbarrikadiert den Golan

NZZ. Der Krieg rückt näher. Einheiten des syrischen Präsidenten Asad, unterstützt von der russischen Luftwaffe, machen seit Tagen im Süden Syriens Boden gut. Gleichzeitig fliehen Zehntausende aus den umkämpften Gebieten im Daraa-Distrikt in Richtung der jordanischen und der israelischen Grenze. Während Jordanien, das bereits Hunderttausende Flüchtlinge aufgenommen hat, verzweifelt versucht, die verfeindeten Parteien zu einem Waffenstillstand zu bringen, hat Israels Ministerpräsident Netanyahu bekräftigt, dass man keine syrischen Flüchtlinge aufnehmen werde.
Artikel ansehen >>


Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.




Israels Sicherheitsbedürfnisse

Karte
Multimedia
Links


JCPA, Beit Milken, 13 Tel Hai St., Jerusalem 92107, Israel, Tel: 972-2-5619281 Fax: 972-2-5619112, jcpa@netvision.net.il
Copyright © 2008 JCPA. All Rights Reserved. Created by Media Line Ltd.