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Lehren aus Israels Umgang mit dem Terrorismus


Israel hat Strategien entwickelt, seine nationale Widerstandsfähigkeit zu maximieren und die öffentliche Moral auch angesichts unablässigen Terrors aufrechtzuerhalten. Israel hat sich dazu ebenso den höchstmöglichen moralischen Standards verpflichtet im Kampf gegen den Terrorismus, so dass Bürger- und Menschenrechte ebenso geschützt werden wie die Privatsphäre, während zukünftige Angriffe gleichzeitig abgeschreckt und verhindert werden.

Die neue Studie des Jerusalem Centers for Public Affairs legt dar, was Israel seit seiner Gründung im Kampf gegen den Terrorismus geleistet hat.

In diesem Sammelband finden sich 9 Aufsätze über Strategie, über die Widerstandsfähigkeit der Menschen, das Völkerrecht und digitalen Terrorismus. Hier finden sich alle essentiellen Informationen über die Möglichkeiten im Kampf gegen den Terrorismus.

Wir möchten diese mit unseren Freunden in Europa teilen.

Zur Studie

Freitag, Jul 28, 2017

Im Blickpunkt

Nach der Vertreibung des IS aus Mossul: Iran auf dem Weg zur regionalen Vormacht
Shimon Shapira   17/07/2017

Nach der Vertreibung des IS aus Mossul: Iran auf dem Weg zur regionalen Vormacht Als die irakische Armee in der vergangenen Woche Mossul aus den Händen des IS befreite, wurde sie von einer schiitischen Miliz, den PMF (Volksmobilisierungskräfte, arabisch: Al-Hashd Al-Sha'abi) unterstützt. Geführt werden die PMF von Jamal al-Ibrahim, bekannt unter seinem Kampfnamen Abu Mahdi al-Muhandis. Die führende Rolle, die den Schiitenmilizen unter Führung Abu Mahdis bei der Befreiung Mossuls zukam, dürfte einen entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Irak spielen. Der Oberste Führer des Iran Khamenei ließ den irakischen Premier Haider Al-Abadi auf dem letzten Treffen in Teheran wissen, dass die PMF eine "wichtige und gesegnete Erscheinung" wären. Khamenei zufolge käme den Truppen eine wichtige Rolle in der Regierung des Irak nach der Zerschlagung des IS zu. Auf diese Weise hat sich der Iran den Irak als wichtigen Teil des schiitischen Rundbogens von Teheran durch den Irak und Syrien zum libanesischen Mittelmeer gesichert. "Seit heute [der Eroberung Mossuls] führt die Schnellstraße des Widerstands von Teheran über Mossul nach Beirut am Mittelmeer ." verkündete Ali Akbar Velayati, Spitzenberater Khameneis laut Wall Street Journal.
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Pressespiegel

Jerusalem: Israel entfernt Metalldetektoren am Tempelberg

DieWelt. Israel hat am frühen Dienstagmorgen damit begonnen, die umstrittenen Metalldetektoren an den Zugängen zum Tempelberg zu beseitigen. Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigten einen Arbeiter gegen 2 Uhr morgens, der am Löwentor vor der Hochfläche ein entsprechendes Kontrollgerät abbaute. Zuvor hatte das israelische Sicherheitskabinett bekannt gegeben, die Detektoren durch eine „ausgefeiltere Technologie“ zu ersetzen. Das Kabinett habe eine entsprechende Empfehlung aller Sicherheitsinstitutionen akzeptiert.
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Tempelbergkrise: Die Welle der Gewalt schwappt jetzt über Israels Grenzen

DieWelt. Eigentlich wollte Jordaniens König Abdullah II., Hüter des Tempelbergs in Jerusalem, als Vermittler zwischen Israel und der islamischen Welt fungieren. Seit Tagen sucht er im Streit über Israels verschärfte Sicherheitsvorkehrungen am heiligen Berg eine akzeptable, für alle Parteien gesichtswahrende Lösung – auch aus Eigeninteresse. Schließlich sind ein Großteil seiner Bürger Palästinenser, deren Wut auf Israel auch den Fortbestand des haschemitischen Königshauses bedroht. Das ist für sein Überleben auf gute Beziehungen mit Israel angewiesen.
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Palästinenser frieren diplomatischen Kontakt mit Israel ein

NZZ. Der Streit um den Tempelberg in Jerusalem ist gefährlich eskaliert: Mindestens drei Palästinenser wurden am Freitag bei Zusammenstössen mit israelischen Sicherheitskräften getötet und rund 400 weitere verletzt. Anschliessend tötete ein palästinensischer Attentäter in einer Siedlung im Westjordanland drei Israeli. Wegen des Konflikts brachen die Palästinenser sämtliche Kontakte zu Israel ab, wie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Abend nach einem Krisentreffen seiner Regierung sagte.
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Die Obsession Konzerte in Israel zu verhindern

Bernd Matthies/Tagesspiegel. Es sieht also so aus, als sei aus dem Hobby eines alternden Rockstars eine Art internationales Gesellschaftsspiel geworden, es heißt „Spielt nicht beim Juden“. Vor allem in Großbritannien wird das Thema unter Künstlern heftig diskutiert, Ken Loach unterschreibt alles, Joanne K. Rowling nichts. Und Waters hat sich sogar die Unterstützung des Apartheid-Experten Desmond Tutu geholt, der schon lange mit der ganzen moralischen Autorität des Nobelpreisträgers Blödsinn erzählt, nämlich, dass es in Israel schlimmer zugehe als damals in Südafrika – er meint damit allerdings nicht den Raketenbeschuss von Wohngebieten oder Messerattacken in terroristischer Absicht.
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50 Verletzte bei Unruhen am Tempelberg

Tagesspiegel. Bei nächtlichen Zusammenstößen mit der Polizei sind in der Nähe des Tempelbergs in Jerusalem rund 50 Palästinenser verletzt worden. 15 davon seien von Geschossen mit Gummimantel getroffen worden, teilte das Rote Kreuz am Dienstag mit. Hintergrund der Unruhen sind verschärfte Sicherheitschecks für muslimische Gläubige am Tempelberg. Die Kontrollen hatte Israel am Sonntag nach einem blutigen Attentat eingeführt. Der Tempelberg mit der Klagemauer sowie der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom ist eine heilige Stätte für Juden wie auch Muslime.
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Diplomatische Gewichtsverschiebung: Modi setzt einen Meilenstein in Israel

NZZ. Indiens Regierungschef Narendra Modi wird hauptsächlich als Wirtschaftsreformer wahrgenommen, er ist aussenpolitisch aber mindestens so umtriebig. Wie in der Wirtschaftspolitik vollzieht er auch auf dem internationalen Parkett meist keine grundlegenden Richtungswechsel. Vielmehr bewegt er sich auf bereits eingeschlagenen Pfaden, tut dies aber mit neuem Schwung und Elan und versteht es mit seinem ausgezeichneten Gespür für die grosse Geste, Meilensteine zu setzen, deren Strahlkraft auch auf ihn scheint. Bereits früh zeigte sich, dass diese Entwicklung unter Narendra Modi neuen Schub erhalten würde, dessen hindu-nationalistische Regierung naturgemäss wenig von panislamischer Solidarität hält und kaum geneigt ist, auf die Befindlichkeiten der indischen Muslime Rücksicht zu nehmen. 2015 enthielt sich Indien in einem klaren Bruch mit der jahrzehntelangen Tradition propalästinensischer Positionsbezüge im Uno-Menschenrechtsrat zu einer Resolution , die Israels Verhalten im Gaza-Krieg kritisierte, der Stimme. Dabei pflegt Indien weiter die Beziehungen zu den Palästinensern, die in Delhi auch eine vollwertige Botschaft unterhalten. Im Mai empfing Modi Präsident Abbas zu dessen bereits fünftem Besuch. Durch seinen Entscheid, bei seinem Antrittsbesuch in Israel nicht noch Ramallah zu besuchen, lässt Modi an seinen Prioritäten aber keine Zweifel aufkommen: Der endlose Palästinakonflikt soll die nutzbringende Partnerschaft zu Israel nicht länger belasten.
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Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.




Israels Sicherheitsbedürfnisse

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