Suche
        | עברית | Français | English | English-UK |

Mittwoch, Aug 27, 2014

Pressespiegel

Raketenbeschuss aus dem Norden:Israel schießt erstmals in den Libanon zurück

n-tv.de. Zum zweiten Mal binnen zwei Tagen waren am Montagabend aus dem Libanon abgefeuerte Raketen des Typs Katjuscha in Israel eingeschlagen. Nach Angaben der Armee gingen zwei Geschosse in Galiläa nieder. Eine Rakete sei in der Nähe der Grenzstadt Kiriat Schmona und eine weitere in der Nähe der Grenze eingeschlagen, teilte der israelische Rundfunk mit. Israelische Artillerie bombardierte nach Militärangaben den Abschussort. Es handelt sich um den dritten Tag in Folge, an dem Geschosse aus dem Libanon oder Syrien im Norden Israels einschlagen. Bislang hatte Israel nicht auf die Angriffe reagiert.
Artikel ansehen >>

Israel derzeit an drei Fronten unter Beschuss

NZZ. Fast sieben Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs ist Israel an drei Fronten unter Raketenbeschuss geraten. Aus Syrien und dem Libanon wurden in der Nacht zum Sonntag insgesamt sieben Raketen abgefeuert. Auch die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen dauerten an.
Artikel ansehen >>

Hamas richtet 18 Palästinenser als "Kollaborateure" hin

DieWelt. Nach den tödlichen israelischen Luftangriffen auf ranghohe Hamas-Führer hat die radikalislamische Palästinenserorganisation im Gazastreifen offenbar 18 Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Wie der Sender Hamas-TV berichtete, wurde den Männern vorgeworfen, Israel bei seiner Militäroffensive im Gazastreifen geholfen zu haben.
Artikel ansehen >>

Deutschland will Beobachtermission für Gaza

Handelsblatt. Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen eine Beobachtermission der Vereinten Nationen für den Gazastreifen initiieren. Der Entwurf für eine entsprechende Resolution zirkuliert derzeit im Uno-Sicherheitsrat, wie ein Uno-Diplomat am Donnerstag sagte. Von den beteiligten UN-Missionen war für die Initiative, von der zuerst die israelische Zeitung „Haaretz“ berichtet hatte, zunächst keine Bestätigung zu bekommen.
Artikel ansehen >>

Hamas richtet angebliche Kollaborateure hin

FAZ. Die Hamas hat im Gazastreifen drei Männer getötet, weil diese mit Israel zusammengearbeitet haben sollen. Die Kassam-Brigaden, militärischer Arm der Hamas, teilten am Donnerstag mit, sie hätten insgesamt sieben mutmaßliche Kollaborateure festgenommen. Drei von ihnen seien exekutiert worden. Folgenlos blieben am Donnerstagmorgen die Drohungen der Kassam-Brigaden vom Vorabend, den Flugbetrieb auf dem internationalen Flughafen von Tel Aviv durch Raketensalven ab 6 Uhr Ortszeit unmöglich zu machen. Die angekündigten Angriffe blieben aus. Auf Anfrage erklärte der Sprecher der israelischen Luftfahrtbehörde, die Starts und Landungen seien zur angekündigten Zeit lediglich für zehn Minuten aufgeschoben worden.
Artikel ansehen >>

Israel und Hamas verlieren Glauben an Konfliktende

Handelszeitung. Kurs vor Ende der Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern herrscht auf beiden Seiten Pessimismus. Keine der Konfliktparteien will Zugeständnisse machen. Israel geht es bei den indirekten Gesprächen unter ägyptischer Vermittlung in Kairo vor allem um die Sicherheit des Landes. Nur wenn diese gewährleistet sei, werde Israel einer dauerhaften Waffenruhe zustimmen, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntag zu Beginn einer Regierungssitzung. Die radikal-islamische Hamas habe im Gaza-Krieg einen «schweren Schlag» erlitten. «Wenn die Hamas glaubt, sie könnte eine militärische Niederlage in einen diplomatischen Erfolg verwandeln, dann irrt sie», sagte Netanjahu. Israel werde auch künftig hart auf Raketenangriffe aus dem Gazastreifen reagieren und sich von der Hamas nicht einschüchtern lassen. «Wir sind ein starkes und entschlossenes Volk», betonte Netanjahu.Der israelische Geheimdienstminister Juval Steinitz bezeichnete einen von der Hamas geforderten See- und Flughafen in Gaza am Sonntag als «Duty-Free-Shop für Raketen». Israel dürfe die Forderung nach einer Entmilitarisierung des Gazastreifens nicht aufgeben.
Artikel ansehen >>


Im Blickpunkt

Israels Doktrin der Verhältnismäßigkeit
Dr. Dore Gold   10/08/2014

Israels Doktrin der Verhältnismäßigkeit Auf die Bilder der Zerstörung, die nach den Kämpfen zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gaza-Viertel Shajaiya, folgte erneut das oft beschworene Mantra, Israel reagiere „unverhältnismäßig“. Während manche Kommentatoren – um mehr Feinsinnigkeit bemüht – ihren Glauben, dass Israel exzessiv vorgehe, zum Ausdruck bringen, sind anderen deutlich in ihrer Anklage, Israel verletze das Kriegsrecht, v.a. die Doktrin der Verhältnismäßigkeit. Diesen substanzlosen Vorwurf gilt es zurückzuweisen. Shajaiya ist nicht einfach nur ein Viertel im Gazastreifen, sondern eine Art Kronjuwel im Bemühen der Hamas, Zivilisten und Terroristen derart erfolgreich zu vernetzen, dass Israels Selbstverteidigung massiv erschwert wird. Shajaiya ist durchzogen von einem ausgefeilten Netzwerk aus Untergrundbunkern und Tunneln, die zur Raketenherstellung und -lagerung sowie für andere Waffen benutzt werden, und Abschussrampen, von denen aus israelische Städte unter Beschuss genommen werden. Die Hamas bevorzugte dieses von Zivilisten bewohnte Gebiet genau deswegen, um eine Verurteilung Israels zu erreichen, sollten die IDF in einen Kampf gegen sie gezwungen werden.
Artikel ansehen >>

Hauptartikel


Die EU – mit doppelten Standards gegen Israel

Im Juli 2013 verabschiedete die EU eine Reihe von Richtlinien, die die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel auf die Gebiete innerhalb der prä-1967er Linien beschränken. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, wirtschaftliche Aktivitäten mit dem Prinzip der „Nicht-Anerkennung“ der israelischen Souveränität über die 1967 von Israel eroberten Gebiete in Übereinstimmung zu bringen. Handelt es sich dabei um eine konsistente Politik der EU im Hinblick auf „umstrittene Gebiete“ weltweit?

So hat die EU kein Problem damit, dass die Westsahara 1975 von Marokko okkupiert wurde. Nach Abschluss eines lukrativen Fischereiabkommens mit Marokko nutzen spanische und französische Fischer die umstrittenen Küstengewässer der Westsahara. Auch das 1974 von der Türkei besetzte Nordzypern, aus dem ein großer Teil der griechischen Zyprioten fliehen musste, ist ein beliebter Urlaubsort für europäische Touristen, die von der EU am dortigen Immobilienerwerb nicht abgehalten werden. Ebenso hat die EU in ihren Wirtschaftsbeziehungen zu Indien das umstrittene Kaschmir nicht ausgenommen.

nbsp;Einzig Israel wird ausgesondert, wenn es um umstrittene Gebiete geht. Die Vorverurteilung der prä-1967er Linien als „Grenze“ widerspricht dabei dem 1995 von der EU mitgetragenen Interimsabkommen, in dem der Grenzverlauf zum Gegenstand von zukünftigen Verhandlungen erklärt wurde. Damit schädigt die EU ihre Vermittlerrolle und vermindert die Aussichten auf eine erfolgreiche Friedenslösung durch Verhandlungen.



Newsletter abonnieren
Ihre Email-Adresse


Israels Sicherheitsbedürfnisse

Karte
Multimedia
Links


JCPA, Beit Milken, 13 Tel Hai St., Jerusalem 92107, Israel, Tel: 972-2-5619281 Fax: 972-2-5619112, jcpa@netvision.net.il
Copyright © 2008 JCPA. All Rights Reserved. Created by Media Line Ltd.