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Irans Kampf um regionale Vorherrschaft
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Mittwoch, Aug 20, 2008
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Pressespiegel
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Israels große Strategie
Barry Rubin. Israel sieht sich an vier Fronten einer Bedrohung ausgesetzt. Im Norden sitzt Hisbollah, eine radikale islamistische Gruppe, welche Israels Existenz niemals akzeptieren wird. Hisbollahs oberster Priorität ist es, sich einen guten Teil der Macht im Libanon zu sichern und in den Wahlen nächsten Mai gut abzuschneiden. Israel gegenwärtig zu bekämpfen wäre eine Ablenkung von diesem Ziel. Israel hat den Libanon gewarnt, dass nun, mit der Regierungsbeteiligung der Hisbollah, jeder Angriff darin resultieren würde, den ganzen Libanon zur Verantwortung zu ziehen. Israels Abschreckung an dieser Front sollte nicht unterschätzt werden. Es ist wahrscheinlich, dass die relative Ruhe noch eine Weile halten wird.
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Hamas lehnt Freilassung von palästinensischen Häftlingen ab
Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas, die seit mehr als einem Jahr den Gazastreifen kontrolliert, lehnte die Freilassung ab, weil davon angeblich nur inhaftierte Mitglieder der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas betroffen seien. Indem Israel eine Gruppe der anderen vorziehe, solle die Spaltung in der palästinensischen Gesellschaft vergrößert werden, heißt es in einer Hamas-Erklärung. Die Hamas verlange deshalb die Freilassung von Häftlingen aller palästinensischer Gruppierungen.
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Iran bietet Raketenhilfe: Transport von Satelliten muslimischer Staaten
Nach dem erfolgreichen Test der Trägerrakete "Safir Omid" (Hoffnungsbote) hat der Iran anderen muslimischen Ländern den Transport von Satelliten ins Weltall angeboten. Die Islamische Republik wolle befreundete Staaten bei der Verwirklichung von Weltraumprojekten unterstützen, sagte der Chef des Raketenprogramms, Resa Taghipur, am Montag. Der Iran will demnächst seinen ersten eigenen Satelliten ins All schießen.
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Iran verspricht deutschen Firmen Schutz
Benjamin Dierks.
Der Iran wirbt trotz politischen Drucks der Bundesregierung weiter für Handel mit Deutschland und verspricht Unternehmen Sicherheiten für ihre Geschäfte. "Wir werden ihnen Garantien für ihre Investitionen geben", sagte der stellvertretende iranische Außenminister Mehdi Safari im FTD-Interview in Teheran. "Wir sind für alle Geschäfte offen." Das Angebot richte sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Investitionen im Gegensatz zu großen Konzernen nicht selbst finanziell absichern könnten.
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Iran buhlt um deutsche Investoren
Die Worte sind deutlich: "Wir sind für alle Geschäfte offen", sagte Irans Vize-Außenminister Mehdi Safari der "Financial Times Deutschland". Safari verspricht interessierten Unternehmen Sicherheiten: Es werde Garantien für Investitionen geben, sagte er.
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Israel und Vereinigte Staaten beschließen Radarsystem gegen Raketen
Amos Harel.
Die Vereinigten Staaten und Israel einigten sich auf die Installation eines Hochleistungsfrühwarnsystem gegen Raketen in der Negev-Wüsten, bemannt mit amerikanischem Militärpersonal. Die X-Band-Radaranlage wird mit amerikanischen Frühwarnsatellitensystem verbunden und ab Frühjahr 2009 einsatzbereit sein. Israelischen Sicherheitsexperten zufolge liege die Bedeutung in der Anbindung an das amerikanische Satellitensystem, welches entscheidenden Minuten der Frühwarnung biete.
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Im Blickpunkt
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Die Hisbollah wird in Deutschland unterschätzt
Alexander Ritzmann
13/08/2008
Deutschland hat gute Kontakte zur libanesischen Hisbollah. Im Gegenzug verschonen die Kämpfer Deutschland mit Anschlägen. Inzwischen kommen aber Zweifel auf, dass die vom Iran unterstützte Organisation Deutschland tatsächlich nur als Ruheraum nutzt. Neue Erkenntnisse geben Anlass zu Beunruhigung. Wann wird die Hisbollah Anschläge in Deutschland verüben? Der britische Inlandsnachrichtendienst MI5 berichtete bereits im Frühjahr diesen Jahres, dass dortige Zellen der Hisbollah gedroht hätten, im Falle eines Angriffs auf den Iran Anschläge in Großbritannien zu verüben. Und am 30. Januar wurden Mitglieder der Hisbollah in einem Pariser Apartment festgenommen. Zu den beschlagnahmten Dokumenten gehörten Stadtpläne von Paris, Madrid, Rom und Berlin, die mit Markierungen versehen waren. Zudem hat die Hisbollah bereits 1989 und 2003 israelische, jüdische und amerikanische Einrichtungen in Deutschland als Anschlagsziele ausspähen lassen. In Deutschland wird die Hisbollah solange aktiv sein, wie sie von der Politik unterschätzt und von den Sicherheitsbehörden gefürchtet wird. Aber die von vielen immer noch als politische Partei angesehene Hisbollah ist in Wahrheit die am besten finanzierte, ausgerüstete, trainierte und vernetzte Terrororganisation der Welt.
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